Sommerfrische 2023

Die BUGA 2023 findet um die Ecke in Mannheim statt. 
Schwetzingen greift das Thema auf und feiert seine Gartenkunst.

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2023 - ein Jubiläumsjahr

300. Geburtstag Nicolas de Pigage

Für die beeindruckende Ausgestaltung des Schlossgartens zeichnet maßgeblich Nicolas de Pigage (Lunéville 1723 – Schwetzingen 1796) verantwortlich, der als „Intendant dero Gärthen und Wasserkünste“ am Hofe Kurfürst Carl Theodors wirkte.

200. Todestag von Friedrich Ludwig von Sckell

Friedrich Ludwig von Sckell (1750 - 1823) war Sohn eines Hofgärtners in Schwetzingen. Mit dem Arborium Theodoricum wurde er zum Wegbereiter des neuen Gartenstils in Süddeutschland. Seine späteren Hauptwerke sind die Umgestaltung des Nymphenburger Schlossgartens und die Anlage des Englischen Gartens in München.

180. Todestag von Johann Michael Zeyher

1804 wurde Johann Michael Zeyher (1770 Obernzenn - 1843 Schwetzingen) vom badischen Kurfürsten Karl-Friedrich, dem 1803 die Kurpfalz zugefallen war, als Nachfolger von 
Friedrich Ludwig Sckell zum Hofgärtner in Schwetzingen bestellt. Im Schlossgarten legte er mit dem Arboretum eine Baumschule für exotische Gehölze und ein Herbarium an.

220. Geburtstag von Karl Friedrich Schimper

Der 1803 in Mannheim geborene Wissenschaftler lebte seit 1849 in Schwetzingen, wo er 1867 verstarb. Er prägte den Begriff der Eiszeit, war Wegbereiter der Paläoklimatologie, entdeckte die Entstehung der Alpen durch Faltung der Erdkruste und entwickelte die Blattstellungslehre.

 

Schlossgarten Schwetzingen 
- ein Meisterwerk europäischer Gartenkunst

Die Besonderheiten des Schwetzinger Schlossgartens sind mit 72 ha die Größe der Anlage und seine authentische Renovierung der Partien und Gartenarchitekturen ab 1975. Daneben stellt er eine vollkommene Verbindung von geometrischem absolutistischem Garten nach französischem Vorbild und dem englischen Landschaftsstil der Epoche der Aufklärung dar. 
Unter Kurfürst Carl Theodor (1724-99) wurde der Schwetzinger Schlossgarten zu einem prachtvollen Meisterwerk europäischer Gartenkunst erweitert. Hofgärtner Johann Ludwig Petri entwarf 1753 ein zentrales kreisrundes Parterre mit kunstvoll angelegten Beeten und Wasserspielen. Parallel ließ der Kurfürst fortan den Garten durch seinen Architekten Nicolas de Pigage durch Rokokokabinette erweitern und mit Skulpturen und Gartenarchitekturen ausstatten. Friedrich Ludwig von Sckell ergänzte schließlich Partien im englischen Landschaftsstil.

 

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